Drei Bausteine bilden das Fundament unserer Arbeit mit Ihnen und Ihrem Hund:

1. Beziehung

2. Erziehung

3. Ausbildung

Die Grundlage für eine gute Beziehung zwischen Mensch und Hund sind Vertrauen und Respekt. Vertrauen baut sich auf durch Klarheit, Zuverlässigkeit und Zuneigung.

In diesem Bereich helfen wir Ihnen insbesondere dabei, die sozialen Fragen, die Ihr Hund in seiner Sprache an Sie richtet, zu verstehen und für ihn verständlich in immer gleicher Weise zu beantworten. Nur so kann Ihr Hund Sie als klar und zuverlässig erleben.

Hundesprache ist Körpersprache. Der Hund offenbart seine Gefühle, sein Wesen durch sein Verhalten. Anstelle von Lauten verwendet Ihr Hund Gesten und ritualisierte Bewegungsabläufe, um sich zu verständigen. Lernen Sie Ihren Hund zu „lesen“ und in seiner Sprache mit ihm zu kommunizieren.

Eine gute Beziehung lebt von gegenseitigem Respekt. Das gilt in einer menschlichen Partnerschaft ebenso wie in der Partnerschaft zwischen Mensch und Hund.

Den Hund zu respektieren bedeutet, seinen Bedürfnissen als Tier, als Hund und als Individuum gerecht zu werden. Der gemeinsame Spaziergang, die gemeinsame Bewegung unter klarer Führung des Menschen bildet die Basis der Mensch-Hund Beziehung.

Ruhe und Souveränität sind die Eigenschaften, die Sie in den Augen Ihres Hundes zu einer Führungspersönlichkeit machen.

Hunde einigen sich bereits bei der ersten Begegnung untereinander, wer führt und wer geführt wird. Der Führende teilt dem Geführten als erstes mit, was dieser nicht tun soll, welche Grenzen zu beachten sind. Erst wenn die Regeln des Führenden akzeptiert werden, teilt dieser Nähe und Zuneigung.

Wir Menschen hingegen begegnen unserem Hund von vornherein mit Nähe und Zuneigung, ohne zuvor Grenzen aufzuzeigen, und erwarten Respekt und Gehorsam vom Hund, ohne diesem Schutz und Sicherheit durch klare Regeln und souveränes Handeln zu bieten

Der Baustein „Beziehung“ ist der Bereich, in dem wir vorwiegend Sie schulen. Sie lernen die Sprache Ihres Hundes zu verstehen und mit ihm zu kommunizieren.

Sie lernen, welche Qualitäten Sie zu einer Führungspersönlichkeit machen, die Ihr Hund anerkennt und respektiert. Wir zeigen Ihnen die Mittel, die Ihnen helfen, die Führung Ihres Hundes zu meistern, wie zum Beispiel Bewegungseinschränkung, Leinenführigkeit und Aufmerksamkeitstraining.

Hierzu bieten wir spezielle Themenabende und Halterschulungen an, die Sie im Bereich „Kurse“ näher beschrieben finden. Die Termine entnehmen Sie bitte der Terminliste.

Artgerecht mit dem Hund umzugehen setzt voraus zu wissen, was Hunde untereinander tun und was sie voneinander verlangen. Kein Hund verlangt z.B. vom anderen, sich auf Kommando zu setzen, und Hunde belohnen einander auch nicht mit Würstchen.

Hunde teilen sich zwar den gleichen Lebensraum mit uns Menschen, aber sie erleben die Welt primär geruchlich, dann optisch und zuletzt akkustisch.

Der Mensch hingegen ist in erster Linie auf Sprache angewiesen, um sich in seiner Umwelt zurechtzufinden, wohingegen der Geruchssinn für uns nur eine untergeordnete Rolle spielt.